Event Calendar
1. Januar 1994 - 1. Januar 1997
Carl Barks - The Retrospective
UND DIE ENTE IST MENSCH GEWORDEN
Das Zeichnerische Werk von Carl Barks
Gottfried Helnwein organized the first museum retrospective exhibition of the works of CARL BARKS. The Show "Die Ente ist Mensch geworden" consisted of more than 400 original art works, 290 from the collection of Gottfried Helnwein.
"Wer ist Carl Barks?"
1993
The exhibition was shown from 1994-1997 in the following museums:
1. Münchner Stadtmuseum, München.
2. Wilhelm Busch Museum, Hannover.
3. Museum für Angewandte Kunst, Köln.
4. Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg.
5. Landesmuseum Mainz, Rheinland Pfalz, Mainz.
6. Kunsthalle Schwaben, Baden Würthemberg.
7. Museum Zitadelle Spandau, Berlin.
8. Ludwig Museum, Schloss Oberhausen.
9. Städtische Galerie am Fischmarkt, Erfurt.
10. Städtische Galerie Ravenberger Park, Bielefeld.
11. Karikaturmuseum, Krems, Österreich
The show was seen by more than 500,000 people.


Donald Duck ist eines der bekanntesten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Man kennt ihn in Südamerika ebenso wie in Rußland oder China. Trotzdem ist sein eigentlicher Schöpfer bis heute einer breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.
Gottfried Helnwein, der Donald zum ersten Mal mit 4 kennengelernt hat, und dies als seine erste Begegnung mit einer großen Kultur bezeichnet, hat sich auf die Suche gemacht, den Mann zu finden, dessen Name lange Zeit unbekannt war und den man daher einfach nur den "guten Zeichner" nannte, den Mann, der aus der Ente einen Menschen gemacht hatte.
Vor etwa 10 Jahren traf er Carl Barks zum ersten Mal in seinem bescheidenen Haus in den Bergen von Oregon, wo dieser seit langem zurückgezogen lebt. Helnwein arbeitet seitdem daran, Carl Barks und dessen Werk in einer umfassenden Retrospektive zu zeigen. Er hat zahlreiche Arbeiten zusammengetragen und viele Details über die Arbeitsweise dieses Künstlers recherchiert.
Dieses Buch soll veranschaulichen, was für ein grandioser Zeichner und Geschichtenerzähler Barks ist und wie er seine neue Bildersprache entwickelt hat, die Generationen geprägt und inspiriert hat.
In einem Gespräch mit Gottfried Helnwein, 1992 in Grants Pass in Oregon, erzählt Carl Barks seinen Werdegang, - wann er seine erste Ente gezeichnet hat, und über die Schwierigkeiten, die er in den Disney-Studios bekam, als Donald ein erotisches Abenteuer hatte.
Beiträge des Comicexperten Carsten Laqua, des Disney-Zeichners Ulrich Schröder und des Donald-Forschers Andreas Platthaus analysieren Barksens Kunst des "Storytelling" und die Entwicklung und Wandlung seines Zeichenstils. Aber auch den Einfluß der deutschen Übersetzerin Erika Fuchs, die durch ihre geniale Sprachkreationen (Schmatz) - das Barksche Werk zu einem neuen Höhepunkt geführt hat.
Aber mehr als an jede theoretische Analyse glaubt Helnwein an das sinnliche Erleben, er läßt vor allem die Bilder selbst sprechen, er holt wichtige Details aus den Geschichten und vergrößert sie, stellt Zusammenhänge her und macht auf viele Aspekte und Einzelheiten in der Arbeit von Carl Barks aufmerksam, die bei oberflächlicher Lektüre der Comics oft übersehen werden. Dieses Buch soll den Blick für die subtilen Qualitäten und Zwischentöne dieses grafischen Werks schärfen - es soll gleichsam eine Schule des Sehens sein. In fast 1000 Abbildungen gelingt es Helnwein meisterhaft zu veranschaulichen, wie der Mythos Entenhausen entstanden ist, und warum man Carl Barks den größten Comic-Zeichner des Jahrhunderts nennt.



GOTTFRIED HELNWEIN ORGANIZED THE FIRST MUSEUM EXHIBITION TOUR OF THE WORKS OF CARL BARKS:

GOTTFRIED HELNWEIN TALKS WITH CARL BARKS, OREGON, JULY 11, 1992:

This Interview was published :
Sueddeutsche Zeitung
Magazin, 16.10.1992
"Mit Donald war es wirklich Lustig"
Gottfried Helnwein besuchte den Vater von Entenhausen.

Das Magazin
Tages-Anzeiger und Berner Zeitung, 11.12.1992
"Ich bin kein Duckmäuser!"
Duck-Verehrer Gottfried Helnwein hat den 91Jährigen interviewt.
Helnwein-Interview in new book about Carl Barks

Carl Barks - Conversations
Disney artist Carl Barks (1901-2000) created one of Walt Disney's most famous characters, Scrooge McDuck. Barks also produced more than 500 comic book stories. His work is ranked among the most widely circulated, best-loved, and most influential of all comic book art.
Although the images he created are known virtually everywhere, Barks was an isolated storyteller, living in the desert of California and preferring to labor without public fanfare during most of his career.
The influence of Barks's work on such filmmakers as George Lucas and Steven Spielberg and on such artists as Gottfried Helnwein has extended Barks's significance far beyond the boundaries of comics.




EDWARD BERGEN, president of the Carl Barks Fanclub about Helnwein
The contributor is a Lutheran Pastor in the state of Illinois and his great interest in the universe of Barks has brought him to start the international 'Carl Barks Fan Club
EDWARD BERGEN:
Helnwein's Carl Barks exhibition was excellent and the press was covering it extensively.
 When I arrived at the exhibit earlier that morning Gottfried happened to be there and escorted me around the various sections of the exhibition. 
Earlier, in February, 1994, Gottfried had flown me over to his castle "Auf Der Burg" in Burgbrohl, Germany, to bring 5 original Barks pieces that he wanted to include in his exhibition. Here I was able to meet him again in Munich at the Stadtsmuseum and with Press surrounding us, he escorted me through the various venues. At one point, there was a camera crew filming around a letter that Carl had sent to Gottfried years before that was displayed there in the exhibition gallery.
 Also, Carl's original drawing desk (on loan from Don Ault in Florida) with drawing materials as well as Erika Fuchs' desk and lettering materials were in the exhibition.  Erika had been Carl's "translator" for the comic stories and was responsible for translating Carl's words into the German idiom.





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