10. Februar 2010
Das ist eine Muss-Ausstellung. In mehrerer Hinsicht: Zuerst einmal ein Muss, sie anzuschauen. Und dann auch als Muss für das Linzer Kunstmuseum Lentos, seiner spektakulären Sammlung hier jenes Präsentationsforum zu geben, das sie verdient. Doch Nowak-Thaller wäre nicht Nowak-Thaller, hätte sie den Zehnjahresblöcken mit den grandiosen, fast zweihundert gezeigten Arbeiten nicht ihre typischen „Interventionen“ beigestellt. So finden sich zwischen Klimt, Schiele, Helnwein, Wurm, Hanghofer, Brehm immer Akzente aus anderen Zeiten, anderen Inhalten, völlig anderen Zugängen.
Es folgen fotographische Schätze zwischen Man Ray und Laszlo Moholy-Nagy. Dann Hanaks „brennender Mensch“, auch Sedlaceks „Besessener“, auch Gütersloh, Michaela Melián, Kokoschka, Kolig, Hrdlicka, Hockney, Warhol, Beuys, Helnwein und anderes in Holz, Bleistift, Bronze, Kohle, Essig & Öl etc.
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